Neben der Schulmedizin kann die Anwendung von alternativen Heilmethoden sinnvoll sein und gerade die Therapie von Erkrankungen ergänzend unterstützen. Sie möchten die Alternativmedizin ausprobieren? Wir unterstützen Sie dabei. Viele Beschwerden sprechen gut auf diese ganzheitlichen Heilmethoden an.

Osteopathie - Selbstheilungskräfte aktivieren

Der Körper kann oft mehr, als wir ihm zutrauen. Bei vielen Erkrankungen sind Medikamente völlig überflüssig. Oft brauchen die Selbstheilungskräfte des Körpers nur einen kleinen Anstoß, damit sie ihre Arbeit aufnehmen und die Heilung in Gang setzen. Auf diesem Prinzip basiert die Osteopathie.

Was ist Osteopathie?

Der wichtigste Grundsatz der Osteopathie lautet: Leben ist Bewegung.

Jede kleine und große Struktur im Körper hat ihre eigene Bewegungsform. Deshalb sucht der Osteopath im Körper nach Bewegungseinschränkungen, die nach Meinung der osteopathischen Lehre für Schmerz und Krankheit verantwortlich sind. Dabei können sich Ursache und Beschwerden an ganz unterschiedlichen Stellen befinden, wie z.B. Kopfschmerzen durch einen Beckenschiefstand.

Die Osteopathie ist eine manuelle Behandlungsmethode, das heißt: Heilen mit den Händen. Behandelt werden Gelenke, Muskeln, Sehnen, Nerven, der Blutfluss und innere Organe. Der Körper wird immer in seiner Gesamtheit betrachtet. Ziel ist es, die Selbstheilungskräfte so zu aktivieren, dass der Körper allein einen gesunden Zustand herstellen kann.

Heilen mit den Händen

Hat der Osteopath ein umfangreiches Anamnese-Gespräch mit Ihnen geführt, benutzt er für die Therapie fast nur noch seine Hände. Mit verschiedenen Techniken, die aus sanftem Greifen, Ziehen, Drücken, Dehnen und Streichen bestehen, wird auf die Erkrankungen eingewirkt.

Dazu zählen:

  • Rückenschmerzen, Gelenkprobleme, Verstauchungen
  • Verdauungsstörungen, Organsenkung
  • Migräne, Kopfschmerzen
  • Schwindel, Mittelohrentzündung, Kiefergelenkprobleme
  • Menstruationsbeschwerden
  • Geburtsvorbereitung und –nachsorge
  • Schreikinder, Entwicklungsverzögerungen, Hyperaktivität
  • und viele weitere

Wie erhalte ich den Zuschuss in Höhe von 160 Euro?

Gehen Sie vorab zum Hausarzt, damit er seine Unbedenklichkeit bezüglich der geplanten osteopathischen Therapie bescheinigen kann.  Die Rechnung des Osteopathen bezahlen Sie zunächst aus eigener Tasche. Dann reichen Sie diese Rechnung zusammen mit der Verordnung über die Osteopathie von Ihrem Hausarzt ein.

Die erste Verordnung muss die therapiebegründende Diagnose enthalten. Kennen Sie unser Gesundheitskonto Vorsorge Plus? Über den Bereich Leistung Plus können wir uns an vier osteopathischen Behandlungen pro Kalenderjahr mit bis zu 40 Euro pro Sitzung beteiligen.

Ihre 160 Euro über Vorsorge Plus

Homöopathie & Heilpraktikerbehandlung

Sie möchten Ihre gesundheitlichen Beschwerden auf „natürliche“ Weise behandeln lassen? Dann besuchen Sie doch mal einen Homöopathen oder Heilpraktiker und lassen Sie sich auf eine sanfte Art und Weise behandeln, denn richtig angewandt, sind diese Naturheilverfahren nebenwirkungsfrei. 

Die homöopathische Behandlung

Der Homöopath sieht nicht die Krankheit, sondern Sie als kranken Menschen im Vordergrund. Für ihn ist es wichtig, ein Gesamtbild des kranken Menschen zu erhalten. Die Erstanamnese steht für den Homöopathen daher an erster Stelle. Durch eine ausführliche Befragung, wird er Sie und Ihre Beschwerden genaustens kennenlernen und ist eine sehr gute Ergänzung zur klassischen Schulmedizin.

Wer übernimmt die Kosten für den zugelassenen Homöopathen?

Die Kosten für Ihre Behandlung werden ganz einfach über Ihre elektronische Gesundheitskarte abgerechnet. Sie müssen nicht in Vorleistung treten.

Finden Sie Ihren zugelassenen Homöopathen

Der Heilpraktiker - bis zu 60 Euro für Ihre Behandlungen

Der Besuch bei einem Heilpraktiker gehört nicht zu den gesetzlichen Leistungen einer Krankenkasse, da sie keine ärztliche Ausbildung besitzen. Über unser Gesundheitskonto Vorsorge Plus, können Sie jedoch über den Bereich Leistung Plus bis zu 60 Euro im Kalenderjahr für Ihre Behandlung beim Heilpraktiker erstattet bekommen.

Ihre 60 Euro über Vorsorge Plus

Akupunktur

Ein wesentlicher Baustein der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist die Akupunktur. Bei diesem über 2.000 Jahre alten fernöstlichen Heilverfahren werden Nadelstiche an bestimmte Körperpunkte gesetzt, um die Energieströme in harmonischen Einklang zu bringen.

Akupunktur über die Gesundheitskarte

Einige Erkrankungen und Schmerzzustände sprechen gut auf diese alternative Therapie an. Dazu gehören: 

  • chronische Lendenwirbelsäulenschmerzen
  • chronische Schmerzzustände im Knie (Gonarthrose) seit mindestens 6 Monaten

Bei diesen beiden Krankheitsbildern übernimmt die BKK Werra-Meissner die Kosten für die Akupunktur für maximal 15 Behandlungen, die Sie beim Arzt direkt über Ihre elektronische Gesundheitskarte abrechnen können. 12 Monate nach der letzten Behandlung können Sie sich erneut einer Akupunktur-Therapie unterziehen.

Welcher Arzt? Fragen Sie uns!

Lassen Sie sich ausschließlich von einem Vertragsarzt der BKK Werra-Meissner behandeln. Nur dann können die Behandlungskosten über Ihre Versichertenkarte abgerechnet werden. Unsere Vertragsärzte sind hochqualifizierte Spezialisten, die die erforderlichen Fortbildungen absolviert haben. Wir helfen Ihnen gern bei der Suche nach dem richtigen Arzt in Ihrer Nähe.

Akupunktur als Zusatzleistung der BKK Werra-Meissner

Sie möchten die Akupunktur auch bei anderen Beschwerden einsetzen? Über unser Gesundheitskonto Vorsorge Plus können Sie über den Bereich Leistung Plus jährlich bis zu 60 Euro für Akupunktur erstattet bekommen.

Ihre 60 Euro über Vorsorge Plus

Alternative Arzneimittel

Alternative Arzneimittel können bei zahlreichen Leiden und Beschwerden dazu beitragen, den Patienten auf sanfte Weise gesund werden zu lassen. Dazu gehören Arzneien der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie. Entscheidendes Merkmal ist, dass für Diagnose und Therapie der Mensch als Ganzes betrachtet wird: Sein Körper, seine Seele und seine Lebensumstände.

Homöopathie - Gleiches mit Gleichem

Die Homöopathie geht davon aus, dass das passende homöopathische Mittel bei einem gesunden Menschen die Beschwerden auslöst, die es bei einem Kranken lindert. Also: Gleiches mit Gleichem heilen. Die eingesetzten Substanzen sind pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Ursprungs und entwickeln erst durch „Potenzierung“ – die starke Verdünnung – ihre Wirksamkeit.

Um das richtige, wirksame Arzneimittel zu finden, werden vorab in intensiven Gesprächen die Symptome der Krankheit sowie die körperliche und seelische Verfassung erörtert. So entsteht ein ganzheitliches Abbild von der Gesamtsituation des Patienten.

Phytotherapie - rein pflanzlich

Die Phytotherapie – auch Pflanzenheilkunde genannt – gehört zu den ältesten medizinischen Therapien und wird weltweit eingesetzt. Sie geht davon aus, dass bestimmte Pflanzen therapeutische Wirkung entfalten und darüber hinaus den allgemeinen Gesundheitszustand und das Wohlbefinden verbessern. Jeder Heilpflanze wird eine spezielle Wirkung zugeordnet. Hoch konzentriert verarbeitet werden sie als Tropfen, Tee, Öl, Tinktur, Tabletten oder in anderer Form verabreicht.

Anthroposophie - Selbstheilungskräfte voran

Die Anthroposophie geht davon aus, dass Körper, Geist und Seele sich gegenseitig beeinflussen und ein großes Ganzes bilden. Um Krankheit zu heilen, müssen die Kräfte, die für Gesundheit sorgen, wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Natürliche Substanzen aus Pflanzen, Tieren, Mineralien oder Metallen sollen die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren, die Abwehrkräfte stärken und Körper, Seele und Geist wieder in Harmonie versetzen.

Alternative Arzneimittel als Zusatzleistung der BKK Werra-Meissner

Wir können uns an den Kosten für nicht verschreibungspflichtige, aber apothekenpflichtige, alternative Arzneimittel (der Homöopathie, Phytotherapie oder Anthroposophie) mit bis zu 60 Euro im Kalenderjahr beteiligen. Sie wissen nicht, ob Ihr Arzneimittel ein alternatives Arzneimittel ist? Fragen Sie Ihren Apotheker oder rufen Sie uns an.

Ihre 60 Euro über Vorsorge Plus

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